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Die Orgel in der Gnevsdorfer Kirche wurde im Jahre 1897 von Marcus Runge, Schwerin, als Werk Nr. 1 erbaut.

Die Disposition lautete:
Hauptwerk Schwellwerk Pedal C-d’
1. Man. C-f’’’ 2. Man. C-f’’’ Subbass 16’
Principal 8’ Salicional 8’ Octavbass 8’
Hohlflöte 8’ Flauto traverse 8’  
Gamba 8’ Flöte 4’  
Octave 4’    
     
Spielhilfen: Manualkoppel, Pedalkoppel, Tutti, Fußtritt für Schweller, Pneumatische Spiel- und Registertraktur (Quelle: Jeahn-Akte)

1986 erfolgte ein technischer und klanglicher Umbau unter Beibehaltung des Gehäuses und Spieltisches durch Orgelbaumeister W. Nußbücker aus Plau, mit Beratung durch Orgelsachberater W. Leppin, Güstrow.

   www.mecklenburger-orgelbau.de

Die Disposition lautet:
1. Manual C-f’’’ 2. Manual C-f’’’ Pedal C-d’
Principal 4’ Gemsflöte 8’ Subbass 16’
Gedackt 8’ Spitzpfeife 4’ Octavbass 8’
Blockflöte 2’ Sesquialter 2fach  
Mixtur 3fach Principal 2’  
     
Spielhilfen:
3 Normalkoppeln; Manuale = mechanische Schleiflade, Pedal = Runge-Kegellade mechanisch angesteuert; mechanische Spiel- und Registertraktur.
Windversorgung Magazinbalg mit Keilschöpfer und Tretbalken an rechter Gehäuseseite (Runge); elektrischer Winderzeuger „Ventus“ von Fa. Laukhuff in der Orgel.
Künftige Maßnahmen:
Prospektpfeifen aus Orgelmetall; Generalreinigung, dabei Restaurierung der Runge-Pedallade mit Registern und Auffrischen der Gehäuseflächen mit Halböl.
Durchführung der Arbeiten erst nach Sanierung des Innenraumes.
Vor Beginn der Sanierung wird kompletter Orgelausbau empfohlen.

KMD Wolfgang Leppin
Orgelsachberater derELLM

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